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Natur hautnah: Saisonauftakt im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft gehört zu den wichtigsten touristischen Zielen Mecklenburg-Vorpommerns. Viele Besucher kommen aus Nah und Fern hierher, um im Herbst die großen Scharen von insgesamt 60.000 Graukranichen zu beobachten, die zwischen September und November im Gebiet Station machen.

Der Nationalpark ist mit einer Fläche von 786 Quadratkilometern der größte im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern und der drittgrößte der Bundesrepublik überhaupt. Er umfasst sowohl den westlichen Teil der vorpommerschen Ostseeküste als auch innere und äußere Küstengewässer.

Rund die Hälfte der Fläche des Nationalparks ist offene Ostsee, mehr als ein weiteres Viertel umfasst Teile der Boddengewässer der Darß-Zingster Boddenkette und der Westrügener Bodden. Landseitig zählen Teile des Darß und der Halbinsel Zingst sowie der Großteil der Insel Hiddensee zum Park. Zudem gehört ein schmaler, dem Bodden benachbarter Streifen der Insel Rügen dazu.

Die Artenvielfalt bei einer Führung erleben

Besucher, die sich für die Artenvielfalt im Nationalpark interessieren, sollten sich einer der zahlreichen Führungen anschließen, die an verschiedenen Tagen der Woche stattfinden. Im März steht etwa donnerstags um 9 Uhr eine geführte Strandwanderung auf dem Programm, bei der sich die Teilnehmer auf die Suche nach Bernstein, Hühnergöttern, Fossilien und anderen Schätzen machen können.

Der diesjährige Saisonauftakt findet am Dienstag,12. März 2019, von 14 bis 16.15 Uhr in der Strandhalle in Ahrenshoop statt.

Zum Saisonauftakt lädt das Nationalparkamt traditionell Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie alle Interessierten ein. Neben Informationen zu aktuellen Themen des Nationalparks wird es dort die Möglichkeit, sich bei Kaffee und Kuchen über den Nationalpark auszutauschen. Passend zum Jahresthema 2019 „Tierisch schlau im Nationalpark“ wird der Biologe Abbo van Neer um 15.30 Uhr einen Gastvortrag über Robben halten. Kegelrobben und Seehunde zählen zu den regelmäßigen Besuchern des Parks.

Der Nationalpark ist zudem Heimat von Fischottern, Rehen, Wildschweinen, Fledermäusen, zahlreichen kleinen Säugetieren, Rot- und Damhirschen. Auf Hiddensee findet sich außerdem ein kleiner Bestand an Mufflons. Die Boddengewässer sind ein wichtiges Überwinterungs- und Brutgebiet für Vögel. Insgesamt brüten hier 163 Vogelarten im Nationalpark, von denen 67 auf der Roten Liste Deutschlands stehen.

Am Donnerstag, 21. März, und Dienstag, 26. März, wird es um 20 Uhr jeweils eine Bildershow geben, die sich dem Leben der Kraniche widmet. Treffpunkt ist das NABU-Kranichzentrum in Groß Mohrdorf.

Alli Infos zum Park, zu den Führungen und dem aktuellen Programm gibt es unter www.nationalpark-vorpommersche-boddenlandschaft.de.